Vergewaltigung / Belästigung / Nötigung / Stalken

Fachanwalt für Strafrecht München

Anklagen aufgrund der Straftatbestände Vergewaltigung / Belästigung / Nötigung / Stalken gelten als besonders heikel: Neben hohen Freiheitsstrafen drohen das soziale Abseits und Entschädigungszahlungen. Strafverteidigerin Katja Günther München engagiert sich bei dem Vorwurf der Vergewaltigung / Belästigung / Nötigung / Stalken kompetent für ihre Mandaten. Bestenfalls kann Katja Günther München die Vorwürfe entkräften oder zumindest das Strafmaß auf ein Minimum reduzieren. Was Katja Günther München bewirken kann, hängt selbstverständlich von den konkreten Umständen eines Falls ab.

Vergewaltigung / Belästigung / Nötigung / Stalken: Die Straftatbestände im Einzelnen

Viele Fälle im Sexualstrafrecht beruhen auf § 177 StGB. Dieser definiert sexuelle Nötigungen beziehungsweise Vergewaltigungen als Taten, bei denen Opfer unter Anwendung oder Androhung von Gewalt vergewaltigt werden oder gezwungen werden, sexuelle Handlungen vorzunehmen. Eine Vergewaltigung liegt auch vor, wenn der Täter eine hilflose Lage des Opfers ausnutzt. Der genaue Ablauf der Tat bestimmt, welche Mindeststrafe ein Gericht verhängen muss. Im Gesetz finden sich mehrere Abstufungen. Die Mindeststrafe beträgt zum Beispiel zwei Jahre Freiheitsstrafe, wenn der Täter das Opfer besonders erniedrigt oder die Tat gemeinschaftlich mit anderen vornimmt. Mindestens fünf Jahre gibt es, wenn es zu schweren Misshandlungen kommt oder sich das Opfer in Todesgefahr befindet. Davon ist die Nötigung nach § 240 StGB zu unterscheiden, für einen Strafverteidiger München eine wichtige Differenzierung. Es handelt sich hier um allgemeine Nötigungen, der Paragraf kommt aber auch bei Nötigungen mit sexuellem Hintergrund zum Tragen. Die Grenzen zwischen den beiden Straftatbeständen erweisen sich als fließend, vielfach plädiert ein Strafverteidiger München auf eine Verurteilung nach § 240 StGB. Das würde eine mildere Strafe bedeuten. Darüber hinaus vertritt Katja Günther München Beschuldigte, die andere sexuell belästigt haben sollen. In der Regel geht es um exhibitionistische Handlungen nach § 183 StGB.

Neuer Straftatbestand: Stalking

Der vierte Straftatbestand im Deliktsbereich Vergewaltigung / Belästigung / Nötigung / Stalken existiert erst seit wenigen Jahren: Stalking nach § 238 StGB. Konkret heißt die Überschrift des Paragrafen Nachstellung. Viele Menschen glauben, dass es sich hierbei stets um einen Liebes-Hintergrund handelt. Nachstellungen können aber auch aus vielfältigen anderen Gründen vorkommen. Die Praxis zeigt, dass ein Strafverteidiger München Mandaten meist nicht nur gegen diesen Vorwurf verteidigen muss. In der Regel muss sich ein Strafverteidiger München zugleich mit weiteren Beschuldigungen wie Hausfriedensbruch und Beleidigung auseinandersetzen.