Steuerstrafrecht / Steuerstraftat

Fachanwalt für Strafrecht München

Strafverteidigerin Katja Günther München engagiert sich auch im Bereich Steuerstrafrecht / Steuerstraftat. Diese Strafverfahren basieren auf § 370 der Abgabenordnung, dieser definiert den Straftatbestand Steuerhinterziehung. Jemand benötigt dann dringend einen Strafverteidiger München, wenn er bei für die Steuerfestsetzung erheblichen Tatsachen pflichtwidrig Relevantes unterschlägt oder unrichtige Angaben macht. Was Pflichtwidrigkeit und erhebliche Tatsachen jeweils bedeuten, regeln andere Gesetze wie das Einkommenssteuergesetz und das Umsatzsteuergesetz. In vielen Fällen wirkt ein Strafverteidiger München darauf hin, dass ein Gericht von der Wertung als Straftat absieht und stattdessen eine Steuerordnungswidrigkeit feststellt. Diese liegt zum Beispiel vor, wenn ein Bürger leichtfertig Steuerverkürzung begangen hat. Diese Frage hat für Strafverteidigerin Katja Günther München oft hohe Relevanz: Bei einer Straftat drohen Geldstrafen und Gefängnis, bei einer Steuerordnungswidrigkeit nur eine Geldbuße.

Steuerstrafrecht / Steuerstraftat: Die möglichen Delikte

Regelmäßig bewegen die Fälle Prominenter im Bereich Steuerstrafrecht / Steuerstraftat die Öffentlichkeit, zum Beispiel Uli Hoeness. Dabei geht es meist um einen Geldtransfer in andere Staaten, ohne dass diejenigen danach die Einkünfte wie Zinserträge den deutschen Finanzbehörden melden. In der Praxis beschäftigt sich ein Strafverteidiger München aber zudem mit vielfältigen anderen Arten der Steuerhinterziehung. Dazu zählen erfundene Werbungskosten, nicht angegebene Betriebseinnahmen und Pachteinkünfte, das Ausstellen von Scheinrechnungen, Verkäufe ohne Umsatzsteuermeldung und vieles mehr.

Die strafbefreiende Selbstanzeige

Eine Besonderheit beim Steuerstrafrecht / Steuerstraftat stellt die strafbefreiende Selbstanzeige dar. Melden sich Betroffene von sich aus bei den Behörden und korrigieren ihre bisher falschen Angaben, können sie einer Verurteilung entgehen. Lange Zeit galten dafür liberale Bedingungen, mittlerweile hat der Gesetzgeber die Voraussetzungen aber massiv verschärft. So müssen Betroffene umfassend alle unrichtigen Angaben korrigieren beziehungsweise nicht-gemeldete Einkünfte deklarieren. Finden die Behörden auch nur einen Fehler, entfällt die strafbefreiende Wirkung. Es gibt keine Chance auf eine Nachkorrektur. Deswegen empfiehlt sich unbedingt vor der Angabe dieser Selbstanzeige eine Kontaktaufnahme mit Strafverteidigerin Katja Günther München.